3 Wochen Dahab

Ich will ja eigentlich keine Werbung machen, aber es ist schon wichtig zu sagen, dass unser 3-wöchiger Urlaub über Happy gebucht wurde. Alle, die nach dieser Story Lust auf Surfen, Wüste, blauen Himmel und lustige Leute bekommen haben, können sich bei Sportreisen.de weiter darüber informieren.

Aller Anfang ist schwer, vor allem wenn Mann & Frau sich nur 6 Tage vor Reiseantritt dazu entschließen, in den Surfurlaub zu fliegen. Nicht so bei Happy! Der Kontakt zu den Buchungsstellen erfolgte über Telefon und E-Mail schnell und unkompliziert. Der Reiseverlauf bereitete keine Probleme, auch nicht der Transfer vom Flughafen Sharm-El-Sheikh zum Hotel.

Vom Tief zum Orkantief

Es ist Freitagabend der 26.Mai 2000: Windvorhersage vom Surf-Magazin und Wetteronline – Samstag OK, Sonntag na ja. Vormittags waren wir in Maasvlakte, Nachmittags dann am Deich… das ganze bei wunderschönem Wetter und anständig Wind. Der Samstag war gut, Wind aus Südwest für das 4,2er Segel, Wasser recht kabbelig und Sonne satt. Geparkt wird am Deich, bis zum Wasser sind es nur wenige Meter. Aber es sollte anderes kommen!

Maasvlakte

Welche Gründe gibt es, in das Hafengebiet von Rotterdam zu fahren, um dann an einem Ort zu surfen, wo sonst nix ist, außer Wind, Wasser, Wellen und viel Sand?

An den Brouwersdam

Wer kennt Renesse nicht? Für die Rheinländer der kurze Wochenend-Trip, für den Rest Deutschlands eine Reise ins Surfmekka von Zeeland. Die Reise beginnt Freitag auf Samstagnacht, je nach dem, nach einem Abstecher in der Düsseldorfer Altstadt oder nach der Disco. Natürlich gut vorbereitet – die Womos sind gepackt und die Windvorhersage hat hoffentlich nicht gelogen. Für die, die Renesse noch nicht kennen, hier ein kurzer Überblick: Eigentlich sprechen wir vom Brouwersdam, dem kilometerlangen Deich zwischen Renesse und Outdorp. Hier kann man auf der von Sandbänken geschützten Seeseite oder auf der anderen Seite im Grevelingen-Meer (Binnensee) surfen.

Hvide Sande

Das erste Mal war ich im Sommer ´94 für 3 Wochen in Hvide Sande am Ringkøbingfjord in Dänemark. Damals mit meinem VW Polo voll beladen und einem kleinen Kuppelzelt. Diese Kombination ist schon recht gefährlich an der Nordseeküste, denn bei 3 Wochen besteht immer die Chance auf recht schlechtes Wetter dort oben….aber wir wollen ja auch Wind, oder? So war es dann auch 2 Wochen sehr unbeständig aber dafür Wind. Nach diesem Urlaub habe ich mich entschlossen auf ein Womo zu sparen.

Flachwasser Glühen am Ijsselmeer

Workum liegt am nordöstlichen Teil des Ijsselmeers, bekannte weitere Spots sind Makkum und Hindeloopen, die relativ nah aneinander liegen. Viele Pluspunkte sprechen für die Region.

Mein Winter in Kapstadt

Es ist der 16. Februar 1999: Schweren Herzens geht es zurück nach Hause. Ich steige in das LTU-Flugzeug für den langen Flug von Kapstadt nach Düsseldorf… Drei Monate war ich während meines Winterurlaubs in Kapstadt. Wir hatten schönes Wetter mit viel (ab und zu ein bisschen zu viel!) Sonne und Wind! Die Wellen waren meistens zwischen einem halben und drei Meter hoch, manchmal aber auch noch höher!

Womotour nach Tarifa

So, am Samstag ging es morgens um halb Acht los. In der Nacht zum 25´sten kam bei mir noch ´ne nette Erkältung mit Kopfschmerzen durch. Fing also gleich gut an mit dicken Kopf Kilometer runterzureißen. 70 Km südlich von Paris sind wir auch dann promt in die heftige Sturmfront (Sturmtief Lothar) geknallt die am 25´sten durch Frankreich nach Deutschland gedonnert ist. Wir sind mit nur noch 35-40Km/h bei kübelweise Regen und heftigsten Seitenwind über die Landstraße gekrochen. Zum Glück war die Karre voll beladen (ca.2,8t) mit einer seitlichen Kränkung, daß es einem mulmig wurde. Die Surfbretter hatten wir zum Glück im Hochdach, so daß der Dachträger leer war.

Tarifa im Winter

Der ultimative Surfkick an der Costa de la Luz in der südlichsten Ecke Spaniens. Das ist rodeo- reiten auf spanisch (nur für Fortgeschrittene), zwischen Felsen und Weißwasserwalzen, das ist wie surfen im Kochtopf. Als mein Freund Marcus und ich das erste Mal (Weihnachten ´96) nach Tarifa gekommen sind, haben wir mit allem gerechnet, nur nicht mit dem, was uns dort die folgenden 3 Wochen erwarten würde.